Bioabfall? Bitte sortenrein!
Küchen- oder Grünabfälle gehören in den braunen Bioabfallbehälter. Sie sind zu wertvoll für die Restabfallbehälter. Denn der Heidelberger Bioabfall wird im Kompostwerk des Zweckverbands BioEnergie in Wieblingen zu Kompost verarbeitet.
Doch nur sortenreine Bioabfälle können zu Kompost verarbeitet werden. Fremdstoffe verhindern eine hochwertige Kompostierung und müssen im Vorfeld aufwändig aussortiert werden.
| Das darf hinein: | Das darf nicht hinein: |
| Obst- und Gemüsereste | Käse und Wurst |
| Kaffeesatz und Kaffeefilter | Knochenreste |
| Teebeutel | Fisch und Fleisch |
| Eierschalen | Kehrricht |
| Grünschnitt, Laub und Blumen | Hundekot |
| Haare | Katzenstreut |
Warum kein Fleisch, Käse oder Wurst?
Die Hygiene des Materials sowie der Schutz der Mitarbeitenden haben bei der Kompostierung oberste Priorität. Tierische Produkte enthalten viel Fett und Eiweiße, welche beim Kompostierungsprozess leicht zu giftigen Stoffen führen können. Ebenfalls ist kritisch, dass bei tierischen Abfällen auch schwer abbaubare Krankheitserreger in den Kompostierungsprozess gelangen könnten. Während dem Kompostierungsprozesses wird nicht die erforderliche Temperatur erreicht, um diese Krankheitserreger zuverlässig abzubauen. Aus diesem Grund werden tierische Produkte, wie beispielsweise Fleisch, Fisch, Wurst oder Käse, von der Kompostierung ausgeschlossen. Tierische Abfälle sind über den Restabfallbehälter zu entsorgen. In den Heidelberger Bioabfallbehälter gehören daher ausschließlich pflanzliche Küchenabfälle, wie Obst- und Gemüseschalen, Kaffeefilter, Eierschalen oder Gartenabfälle wie Gras, Laub und kleine Äste.
Eierschalen bilden im Prozess keine giftigen Substanzen. Das Einschleusen schwer abbaubarer Krankheitserreger oder Viren, die durch den Kompostierungsprozess nicht vollständig abgebaut werden können, ist unwahrscheinlich.
